Frankophone bibliothekarische Weblogs – A (Stand 15.03.11)

24 hour library people

Gaël Revelin ist Bibliothekar und verantwortlich für Digitalisierung an der Universität Savoyen. In seinem Blog beschäftigt er sich rund um die Bibliothek rund um die Uhr.

affordance.info

Olivier Ertzscheid ist Wissenschaftler und Lehrbeauftragter in der Informations- und Kommunikationswissenschaft in Roche sur Yon. In seinem Blog schreibt er Reflexionen, Analysen, Meldungen und Meinungen.

AFTIDOC-CYBERCULTURE

Moustapha Mbengue ist Wissenschaftler und Lehrbeauftragter im Bereich Information und Dokumentation an der Universität Cheikh Anta Diop in Dakar. In seinem Blog geht es um Informations- und Kommunikations-Technologien und um das Dokumentationswesen in Afrika.

aka Reup

Pierre, ehemaliger Magaziner, nunmehr Bibliothekar im Bereich Katalogisierung und Erwerbung schreibt hier seinen Blog.

A la Toison d’or

Rémi Mathis ist Archivar und Konservator von Drucken an der französischen Nationalbibliothek in Paris (BnF). Ihn interessiert (schriftliches) Erbgut im weiten Sinne und schreibt darüber. Mehr…

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Frankophone bibliothekarische Weblogs (F- T)

7 Figoblog

Emmanuelle Bermès (Manue) ist an der Französischen Nationalbibliothek in Paris beschäftigt und schreibt über Internet-Themen, Bibliothekswesen und… Feigenkonfitüre. Mehr…

8 Jean Philippe Accart

Jean Philippe Accart lebt in Genf und wendet sich mit seinem Blog an ein Fachpublikum aus dem Bereich Information – Dokumentation. Mehr…

9 KLOG

Eine Dokumentarin hält in ihrem Blog Werkzeuge für ihresgleichen parat : Blogs, RSS, Wikis, kollaborative Tools. Mehr…

10 La Petite Passerelle

Claire Egalon schreibt über die Welt der Bücher, Bildung, Bibliotheken, Museen, neue Technologien, CAPES Prüfungsvorbereitung und ganz nebenbei noch ein Praktikantentagebuch. Mehr…

11 SENBIBDOC

Antonin Benoït Diouf ist Bibliothekar an der Bibliothek der Universität Gaston Berger in St. Louis, Senegal. Seine Interessenschwerpunkte sind elektronische Ressourcen, Webseiten und Portale in Hinblick auf Web2.0, open source. Interessant: er bietet als Widget (rechte Spalte) eine Google-Übersetzung seines Blogs in mehrere Sprachen an (auch Deutsch) . Ob der Leser aus der Maschinen-Übersetzung schlau wird ist dahingestellt. Probiert es aus! ;-) Mehr…

12 :: S.I.Lex ::

Lionel Maurel ist Bibliothekar an der Französischen Nationalbibliothek in Paris. Besonders interessieren ihn die rechtliche Fragen des Bibliothekswesens. Mehr…

13 Trouvailles

Weblog der Bibliotheken und Nationalarchive von Québec. Mehr…

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Frankophone bibliothekarische Weblogs (von A bis B)

1 Bibliosession 2.0

Silvère Mercier ist Bibliothekar und schreibt über bibliothekarische Themen. Mehr…

2 Bibliomancienne

Marie D. Martel ist Bibliothekarin und Doktor in Philosophie. In ihrem Blog betreibt sie Wahrsagerei bibliothekarischer Art: Wie sieht die Zukunft des Buchs und der Bibliotheken aus? Mehr…

3 BiblioBabil

Luc Jodoin lebt in Kanada. Als Bibliothekar arbeitet er in der Planung und der Entwicklung des Netzes der Öffentlichen Bibliotheken in Montréal. Mehr…

4 Des Bibliothèques 2.0

Blog eines Bibliothekars, Leiter der Informatik-Abteilung einer Öffentlichen Bibliothek. Mehr…

5 Bibliothèques [reloaded]

Autorenkollektiv-Blog von Etienne Cavalié und Stéphanie (Bouvier?). Auch Sylvain Machefert schreibt mit. Mehr…

6 Bibs sur un tapis volant

Bibliothekare auf dem fliegenden Teppich. Kollektiv-Blog von Bibliothekaren der “Bibliothèque francophone multimédia de Limoges”.

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Ateliers in Angers

Was gibt es zu berichten aus den Ateliers (Workshops) des französischen Bibcamp? Wer hat sie animiert? Wer hat teilgenommen und was wurde darüber gebloggt?

Zusammenfassungen wurden auf jogtheweb zusammengestellt, einzelne Zusammenfassungen findet man aber auch in den Blogs der Teilnehmer und auf der offiziellen Seite des Bibcamp Angers.

Seine Sammlungen aufwerten (Atelier 1) – animiert von Silvère Mercier

Hier geht es um die “Artikulation zwischen pysischem Bestand und virtuellem Raum”. Wie kommt man aus der Klassfikation heraus und wie schafft man neue Arten den Bestand zu erfassen? Die Benutzer dabei beteiligen? Welche Maßnahmen ergreifen?

Mindmap zum Thema auf Mindmeister.

Sich ins Team einbringen (Atelier 2) – animiert von Olivier Tacheau

Sich auf Veränderungen im Beruf einstellen. Die Veränderungen und die Akkulturation begleiten.  Ausbilden / Informieren / Kommunizieren. Welche Werkzeuge? Welche Art von Meetings? (Bereich, Austausch, Arbeitsgruppe?) Das Team miteinbeziehen / die Hierarchie miteinbeziehen

Eine Zusammenfassung.

noch eine von Alice Bernard

Innovation und Erfolg nach einem Fehlschlag (Atelier 3) – animiert von Gael Revelin

Ursachen für Fehlschläge? Wie darüber berichten? Was kann man daraus lernen? Wie macht man das Beste daraus?

Zusammenfassung von Yann Marchand

Eine digitale Bibliothek aufbauen (Atelier 4) – animiert von Julien Sicot

Die digale Bibliothek als Korpus von Onlinedokumenten. Wie erstellt man digitales Material? Zerteilen der digitalen Bibliothek zwischen Typologie der Dokumente, Benutzung, Werkzeuge. Vereinte Lösungen?

Beispiel Universität Rennes 2

Beispiel Gallica

Beispiel Bibliothek Toulouse auf Flickr

Eine Zusammenfassung Valérie Anne-Mange

Soziale Netzwerke erobern (Atelier 5) – animiert von Daniel Bourrion

Wie baut mein eine aktive Benutzer-Gemeinde auf und warum? Warum sollte man es nicht tun? Welche Animateure? Welche Kompetenzen? Dimension der Kommunikation und der Intervention.  Privater /beruflicher Bezug bei der Nutzung von sozialen Netzwerken.

Der Facebook-Auftritt der Universitätsbibliothek Angers. Originalbericht

Online beraten und antworten (Atelier 6) – animiert von Nadine Kiker

Was ist Online-Auskunft? In welchem Umfang? Welche Kompetenzen? Welches Zusammenspiel mit den physischen Auskunftsdiensten? Wie kann eine Zusammenarbeit aussehen? Kann man sich damit zufrieden geben, wenn diese asynchron ist? Welche Legitimierung? Welche (Personal-)kosten?  Wie sieht die Zukunft der Onlineauskunft aus?

Zusammenfassung von Cécile Leroy

Umfragen machen und handeln (Atelier 7) – animiert von Nicolas Alarcon

Progression der Statistik-Methoden (quantitativ und qualitatif). Gibt es ein Leben jenseits des Fragebogens? Befragung / Analyse? Kosten? Wie gibt man Statistik wieder? Welche Handlungen sollen folgen?

Noch ein Mindmap zum Thema auf Mindmeister von Amandine Minnard

Bibliotheks-Partner finden (Atelier 8) – animiert von Annie Coisy

Welche Partner für welche Abteilungen? Welche Finalität/Zweckbestimmung für den Benutzer? Fachliche / berufliche Partnerschaften – außerfachliche Partnerschaften. Konjunkturelle/strukturelle Partnerschaften

Eine Kulturpolitik führen (Atelier 9) – animiert von Lucie Plessis

Sind “Kulturhandlungen” in Bibliotheken legitim? Beschschränkt sie sich auf die Präsentation der Sammlungen? Welche Kulturpolitik für Bibliotheken? Wozu? Kommunikation? Sichtbarkeit? Welche Partner? Bibliothek als dritter Ort?

Seinen Webauftritt überdenken (Atelier 10) – animiert von Sylvain Machefert

Braucht man ein Website? Warum? Was ist eine Website? Wer ist das (Wer steckt dahinter?) Welchen Platz bekommen die Benutzer? “Zersplitterung der Websites? Kohärenz?

Eine Zusammenfassung.

RFID, Einrichtung, (Öffnungs?)Zeiten (Atelier 11) – animiert von Nathalie Clot

Kann man RFID einführen oder seine Öffnungszeiten erweitern ohne den Bibliotheksbetrieb reorganisieren zu müssen (Empfang, Abteilungen)? Welche Folgen für die Mitarbeiter(-teams)?

Juristische Fragen (Atelier 12) – animiert von Lionel Maurel

Welche juristischen Überlegungen muss man im Bibliotheksalltag bedenken? Was riskiert man (Erweiterung, Musik in der Bibliothek, gerippte CD/ DVD, DVD ohne Verleihrecht, scan to mail, minderjährige Internetnutzer, Historie Zirkulation, Vorsorgeprinzip bei RFID, Wifi)

Zusammenfassung von Pauline Quiquemelle

Den OPAC anreichern (Atelier 13) – animiert von Xavier Berton

Welche Verbindung zwischen herkömmlichen Betrieb, sozialer Funktion, Anreicherung des Inhalts? Offener oder geschlossener OPAC? Bedarf der Benutzer versus Bedarf der Bibliothekare. Portabilität?

Zusammenfassung von Marianne Clatin

Flächen an neue Benutzungsarten anpassen (Atelier 14) – animiert von Nathalie Clot

Nebeneinander / Koexistenz der Benutzung – Synchronie oder Diachronie? Welche neuen Bedürfnisse gibt es? Wie macht man sie ausfindig? Wie antwortet man mit Einrichtung und Möbeln auf diese Bedürfnisse? Modulare Einrichtung? Intrusion verknüpter Benutzung?

Zusammenfassung von Fabrizio Tinti

Digitale Bibliotheken anreichern/ aufwerten (Atelier 15) – animiert von Maxime Szczepanski

Inhalte, Dienstleistungen, Bibliothekare “aufwerten”? “Objekte der Aufwertung” schaffen? Wie macht man Dienstleistungen / Inhalte sichtbar, die unsichtbar waren oder nicht existierten?

Beispiel Universitätsbibliothek Nancy

Zusammenfassung

Weitere Zusammenfassung von Camille Meyer

Über seine Aktionen berichten (Atelier 16) – animiert von Mathilde Poulain

In welcher Hinsicht ist Aktion eine Form der Kommunikation? Welche Beziehung gibt es zwischen Aktion und Kommunikation? Eingliederung oder Ausgliederung? Kostenfrage. Branding. Reputation der Einrichtung.

Dazu eine Präsentation auf Slideshare.

Neue Serviceleistungen einführen (Atelier 17) – animiert von Amélie Morin-Fontaine

Was ist ein “neuer Service”? Welche Zielvorgaben? Genese? Umsetzung?

Zusammenfassung von Fabrizio Tinti

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1. Bibcamp in Frankreich

Am 15. Januar 2011 hat  in Angers (Westfrankreich) das erste Bibcamp in Frankreich stattgefunden. Organisiert wurde es von der Universitätsbibliothek St Serges Angers (auch auf Facebook).

Das offizielle Weblog vom Bibcamp Angers findet man hier. Getwittert wird mit dem hastag #bibcamp11.

Zur Planung des Bibcamps a wurde angemerkt, dass ein Bibcamp auf Freiwilligkeit und auf der Notwendigkeit basiert, Ideen und Erfahrungen von Berufskollegen auf einer anderen Art und Weise auszutauschen. Ein solch informelles aber gleichzeitig aktives Projekt mag in Frankreich außergewöhnlich erscheinen, im Vergleich zu den gewöhnlichen Kongressen und Studientagen. So originell jedoch sei das Konzept nicht mehr, da Bibcamps in Europa bereits weit verbreitet sind (Deutschland, Schweden), um gar nicht erst von den Vereinigten Staaten zu sprechen.

Bereits im November wurden 18 Workshops (Ateliers) festgelegt:

Atelier 1: Seine Sammlungen aufwerten
Atelier 2: Seine Teams einbringen
Atelier 3: Innovation und Erfolg nach einem Fehlschlag
Atelier 4: eine digitale Bibliothek aufbauen
Atelier 5: soziale Netzwerke erobern
Atelier 6: online beraten und antworten
Atelier 7: Handeln nach Umfragen
Atelier 8: Partner im Umfeld finden
Atelier 9: eine kulturelle Politik führen
Atelier 10: den eigenen Webauftritt überdenken
Atelier 11: die Öffnungszeiten erweitern
Atelier 12: experimentieren und den juristischen Rahmen wahren
Atelier 13: RFID in Bibliotheken einführen
Atelier 14: seinen OPAC anreichern
Atelier 15: Flächen für neue Nutzung anpassen
Atelier 16: eine digitale Bibliothek aufwerten
Atelier 17: seine Aktionen kommunizieren
Atelier 18: neuen Service einbringen

Teilnehmer waren hauptsächlich Bibliothekare von Universitätsbibliotheken aus dem Großraum Paris und der Bretagne, aber auch aus anderen Regionen Frankreichs kamen Teilnehmer. Die Zahl der Teilnehmer wurde auf 120 (140) begrenzt.

Teilnehmer Gael Revelin (Beschäftiger im Bereich an der Universität der Savoyen, Chambery Annecy) schreibt in einer Rückschau in seinem Blog 24 hour library people:

“Die Teilnehmer wurden vorgewarnt: wenn sie dahin kommen (gemeint ist das bibcamp), dann zum malochen.”

Fabrizio Tinti (Teilnehmer aus Belgien) fasst in seinem Blog zusammen: ” Im Großen und Ganzen: Logistik o.k., Animation o.k., Teilnahme o.k.”

Das Deutsche Historische Institut Paris schreibt auf Facebook: Was Hamburg kann, kann Angers auch. “

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